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In letzter Zeit habe ich öfter über das Kontaktformular Fragen zu Sexualität bekommen. Das Thema „Lichen Sclerosus ist ein Aus für die Sexualität“ treibt viele Betroffene um. Aber das stimmt nicht, es gibt eine Chance und die kann immer wieder neu kommen. Ein wirklich schöner Beitrag dazu wurde im November von Sontje hier veröffentlicht.

Bestimmt wissen einige Leser/innen, dass ich es etwas anders halte mit der Frage „Ist eine an LS erkrankte Frau noch eine Frau„?

Aber was in Sontjes Beitrag klar wird, ist, dass es letztlich um unsere eigene Sexualität und Lust geht, nicht um eine, die dem Mann dient. Geteilte Sexualität und Begehren sind immer eine wechselseitige Angelegenheit, bei der man auch etwas von sich gibt, die Kontrolle über sich und seinen Leib verliert, aber sie kann kein reines Für sein. Selbst wenn das Für, die Selbst-Objektivierung Lust schafft, bleibt es auch eine Erfahrung des Eigenen mit und im Anderen.

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