TV-Tipp: Vulva/-Vagina-Art in Tracks (Arte)

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Bei Arte +7 ist derzeit eine interessante Kurz-Doku über zeitgenössische Kunst, die die Vagina thematisiert zu sehen. Mich nervt etwas, dass sprachlich das weibliche Genital auf die Vagina reduziert wird, aber es ist wirklich spannend, hier der Link – ACHTUNG, der Teil über die Kunst beginnt erst ca. bei Minute 25!

Besonders interessant ist mal wieder, dass Frauen dem Künstler Jamie McCartney (ca. bei 34:22 Min) sagten, dass sie unzufrieden mit der Größe ihrer Schamlippen seien und kleinere bevorzugten…

 

Arbeitsrecht und Chronische Krankheit – Süddeutsche Zeitung

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“Soll man sein Leiden im Bewerbungsgespräch lieber verschweigen? Viele chronisch Kranke stehen irgendwann vor dieser Frage. Im Gegensatz zu Behinderten sind sie arbeitsrechtlich kaum abgesichert.”

Ein knapper aber aufschlussreicher Artikel vom Wochenende in der Süddeutschen Zeitung.

Notiz zum Überleben mit Lichen Sclerosus

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In der feministischen Theorie gibt es die Unterscheidung zwischen zwei englischen Begriffen für Geschlecht: ‘sex’ wird dabei als biologisches Geschlecht und ‘gender’ als soziales Geschlecht gedacht. In welchem Verhältnis sie zueinander stehen und was im Detail unter ihnen verstanden wird, differiert von Theorie zu Theorie stark. Das ist jedoch nicht mein Thema, sondern ein Satz, den ich in einem Text über David Reimer (1965-2004) gelesen habe, der als Kind durch einen Unfall während einer Operation seinen Penis verlor und unter den darauf folgenden, diversen chirurgischen und psychiatrischen ‘Behandlungen’ litt. Ich möchte diesen ‘Fall’ der Medizin-Geschichte ebenfalls nicht vertiefen, sondern auf besagten Satz hinaus – Judith Butler schreibt zu David Reimers Geschichte: “Zweifellos gab es jedoch eine Frage, die sich ihm immer stellte und die er sich stellte: ob mit seinem Gender ein Überleben möglich sein würde” Weiterlesen

Save the date: Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung/chronischer Erkrankung wird 20!

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Am 03.06.2015 feiert das Netzwerk “Frauen und Mädchen mit Behinderung/chronischer Erkrankung NRW” in Düsseldorf 20 Jahre erfolgreiche Arbeit für die Selbstbestimmung und politische Interessenvertretung von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung/chronischer Erkrankung in ganz Nordrhein-Westfalen!

Mehr Infos dazu bald auf dieser Seite.

Lichen Sclerosus (k)ein Thema in der Pflege im Alter? – Verbesserung der Pflegebedingungen

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Liebe Lesende,

anbei verlinke ich zu einer Online-Petition, die nicht direkt etwas mit Lichen Sclerosus zu tun hat. Aber wie viele wissen, ist Lichen Sclerosus gerade im fortgeschrittenen Alter ein Problem. Bei der Petition geht es um die Verbesserung der stationären Altenpflege. Angesichts der gegenwertigen Personalschlüssel und Arbeitsbedingungen dort, ist kaum vorstellbar, dass die Pflegekräfte genug Wissen über gynäkologische/dermatologische Probleme wie Lichen Sclerosus haben bzw. dass sie die Zeit haben, sich darum zu ausreichend zu kümmern.

Es wäre eine dringende Aufgabe, Pflegekräfte in diesem Kontext über Lichen Sclerosus aufzuklären. Die Online-Petition sehe ich als Basis, überhaupt einmal Bedingungen einzufordern, die eine differenzierte Auseinandersetzung mit selteneren chronischen  Krankheiten (wie Lichen Sclerosus) in der Altenpflege erst ermöglichen.

Hier der Link zu der an den Gesundheitsminister Hermann Gröhe und den Beauftragten der Bundesregierung für Patienten und Pflege, Karl-Josef Laumann, gerichteten Petition.

Lichen Sclerosus – mit einem Tief umgehen

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Gerne würde ich Gutes zum Jahresende erzählen. Leider ist dem nicht so. Den ganzen bisherigen Winter über bin ich von einer Erkältungskrankheit in die nächste gerutscht. Anfang Dezember ist in meinem nahen Umfeld eine sehr traurige Sache geschehen. Weihnachten war dieses Jahr mit meiner Herkunftsfamilie eine schwierige Veranstaltung. Nein, es gab keinen Streit, aber ich habe mal wieder erfahren, dass man auch erwachsen und selbst Mutter kaum etwas an den Strukturen ändern kann, die eingefahren die elterliche Ehe bestimmen, das Geschwisterbeziehungen es in sich haben können etc…

Jedenfalls waren die letzten Monate, Wochen und Tage anstrengend. Weiterlesen

Mutmachgeschichte II: Lichen Sclerosus – ohne Schub

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Bereits im Januar hatte ich über gute Zeiten mit Lichen Sclerosus berichtet. Damals hatte ich vor allem darüber berichtet, wie gut es tut ohne großes Nachdenken oder besondere Vorsicht/Behutsamkeit Sexualität zu leben.
Seitdem ist viel passiert, ich hatte im Frühjahr auch noch einmal Infektionen, habe mich langsam mehr meinem neuen Homöopathen angenähert, meinen Verzicht auf Zuckerkonsum nicht durchgehalten, ich hatte einen kleinen “Unfall” beim Sex (Knie und Klitoris zur falschen Zeit zu heftig am falschen Ort)…

Wie auch immer, insgesamt ging es mir jedoch relativ gut. Was mich immer noch begleitet, sind Symptome am Anus, aber es gibt dort nichts zu sehen – was mir auch meine Gynäkologin bestätigte. “Unsichtbare” Symptome kennen wir Betroffenen ja. Angst machen mir jedoch die sichtbaren Symptome. Für mich hat sich meine Vulva im Laufe der Jahre eindeutig gegenüber früher verändert. Allerdings habe ich bei meinem letzten Frauenarztbesuch explizit meine Ärztin darauf angesprochen, welchen optischen Eindruck sie habe. Weiterlesen

Wider die Standardisierung – Vielfältige Genitale statt Designer-Vulva

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Derzeit sammelt der feministische Sexclusivitäten-Salon und -Shop in Berlin “Pussy-Profile” um die Vielfalt weiblicher Genitale festzuhalten und damit auf die Gleichmacherei und Fragwürdigkeit kosmetischer OP’s weiblicher Genitale aufmerksam zu machen – da sollten Lichen-Sclerosus-Betroffen mitmischen, finde ich. Hier geht’s lang zum Fragebogen und hier zu Sexclusivitäten.

Außerdem noch ein Filmtipp zum Thema: Vulva 3.0. Zwischen Tabu und Tuning.

Lichen Sclerosus – keine Kleinigkeit

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Vor ein paar Monaten hat jemand zu mir gesagt, der ich zum ersten Mal von meiner Erkrankung berichtete, dass sei ja keine Kleinigkeit, mit der ich leben müsse.
Bei aller Reflexion, so klar, hatte ich das noch nie zu mir selbst gesagt. So oft erscheint diese chronische Krankheit oberflächlich als Kleinigkeit, ich kann mich schließlich bewegen und denken. Niemand sieht es mir an, solange ich mich nicht komplett nackt zeige.
Das ist keine Kleinigkeit. Ja, als ich es hörte, ging es mir meist gut und ich führte ein reges Sexualleben. Aber dann schmerzte und juckte die Schleimhaut wieder ganz schön. Schmerzen beim Wasserlassen. Angst: Schreiten die Gewebeveränderungen voran? War es die richtige Entscheidung, sich von der Schulmedizin abzuwenden? Was ist in 15/20 Jahren, wenn die Wechseljahre kommen?

Kleinigkeiten, die keine sind: Weiterlesen

Einladung zum forum frauen anima – Treffen am 5. Juni 2014

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Das Netzwerk für Frauen* mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen an der Humboldt Universität Berlin – forum femina anima (ffa) lädt ein zu:

WELCOME – WELCOME – WELCOME KRÜPPELINNEN-POWER Lives on

Das nächste Treffen von ffa findet am kommenden Donnerstag, den 5. Juni 2014 statt! Alte und neue Gesichter sind herzlich willkommen. Es soll um eine neue politische Aktion gehen und um die Herausgabe des Informationsflyers zum Studieren mit Beeinträchtigungen an der HU.

Zeit: 16 bis 18 Uhr
Ort: Zentrum für transdiszipinäre Geschlechterstudien an der HU Berlin Georgenstraße 47 Raum: 1.08 (barrierefrei)

Das Forum organisiert Veranstaltungen und kooperiert u.a. mit dem Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V. Mit dem Ziel, die Rechte von beeinträchtigten Frauen* an der Universität zu stärken, werden hochschulpolitische Artikel veröffentlicht, Initiativen für mehr Barrierefreiheit gestartet und vieles mehr. Weil das Private auch Politisch ist.

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